Nun vergehen nur noch wenige Tage bis zu den Festtagen und wir sind in der Metzgerei natürlich voll in den Vorbereitungen für die kulinarischen Höhepunkte. Nebst Fondue Chinoise, Tischgrill, Filets im Teig, Aufschnitt und Schinken, wird natürlich auch geräucherter Lachs gegessen. Diesen haben wir bisher immer vom Fischhändler fertig geschnitten zugekauft, bis Beat meinte, das können wir auch selbst.

Gesagt – getan! So kauften wir den Lachs nicht mehr geräucht und geschnitten, sondern als halbe Seiten mit Haut. Nach ein paar Tipps von Metzgerkollegen ging es an die Arbeit – mit Meersalz, Zucker, weissem und schwarzem Pfeffer wurden die Lachsseiten eingerieben und dann ein paar Tage stehen gelassen. Danach ging es in unseren alten Bauernrauch, wo der Lachs zuerst getrocknet und dann geräucht wurde. Dies muss unbedingt bei niedrigen Temperaturen geschehen, da sonst der Lachs seine rohe Konsistenz verliert. Beim ersten Versuch klappte alles super und der Lachs ging weg wie warme Weggli. Leider habe ich beim zweiten Versuch die Temperatur zu hoch eingestellt und so war es am Schluss ein gegarter Lachs mit Rauchgeschmack, aber nichts von wegen rohem Rauchlachs. In der dritten Produktion besannen wir uns wieder auf den ersten Versuch und so blieb der Lachs auch schön roh 😊.

Danach haben Sandra (die neue die bald noch einen Blog über sich macht) und ich den Lachs geschnitten und abgepackt zum Mitnehmen. Zudem musste dann Mama noch Meerrettichschaum machen, denn so ist der Lachs gerade no e Mol besse.

Jetzt wünschen wir euch noch e g(d)löcksälegi Wiehnacht ond norene en guete Rotsch

Bisons Be

begeisterte Kundin mit Lachspäckli

Be und Jasmin mit Lachs

Lachs im Rauch

Lachs im Rauch

Links Sandra, rechts Be
Vorne Lachs

Sandra und Be mit Lachs

fertige Lachsportionen

Lachspäckli