Eigentlich hätte ich ein anderes Thema als Blogbeitrag geplant, aber bei den Vorbereitungen für das Wochenende ist es mir noch wichtig, unsere Leser des Blogs auf den Spatztag vom nächsten Samstag aufmerksam zu machen.

Jetzt aber von Anfang an. Vor 22 Jahren, im Frühling 1997 habe ich als Delegierter des Metzgermeisterverbandes Appenzellerland die Abgeordnetenversammlung in Spiez besucht und kam dort mit Rolf Steiner, Metzgermeister aus Arth Goldau ins Gespräch. Er hat mir vom äusserst erfolgreichen Spatztag erzählt, der in der ganzen Innerschweiz durchgeführt wurde. Wieder zuhause habe ich meinen Kollegen des MMV davon erzählt und so haben wir die Idee sogleich umgesetzt. Weil der Bettag in der ganzen Schweiz stattfindet und es meistens e betzeli hebschteled, haben wir dieses Datum als gesetzt betrachtet. Zu Beginn der Aktion haben sämtliche Metzgereien in Inner- & Ausserrhoden mitgemacht, mittlerweile sind wir noch das letzte, verbliebene Geschäft, die an dieser Tradition hält. Obwohl – wir stellen uns auch jedes Jahr wieder die Frage, ob wir den Spatztag durchführen sollen. Sobald wir uns aber ans Aufräumen machen, ist jeder Zweifel wieder vorbei.

Jetzt heisst es für uns einfach noch, alles vorzubereiten was bedeutet, Siedfleisch kochen, Gemüse rüsten, Meier-Bänke ordern und aufstellen, hübsche Frauen als Personal aufbieten, Kuchen backen und backen lassen, genügend Wein und Bier kühl lagern, Kaffeemaschine aufheizen und gute Laune verbreiten.

Wir freuen uns über jeden Besuch bei uns in der eingerichteten Spatzbeiz in der geräumigen Garage, oder aber auch über das Abholen mit dem Chesseli in einem unserer Geschäfte.

Also, nichts wie los, Chesseli bereitstellen oder ganz einfach mit Frau oder Mann, Verwandten, Geschwistern, Freunden oder Nachbarn in den Rinkenbach oder in unsere Filiale im Coop kommen.

Chönd zonis

Chitzi Franz

Spatz im Teller

Siedfleisch für den Spatz

Federstück