Was passiert wenn ein Culatello ein Junges kriegt? – Es gibt ein Rohnussschinkli.

Natürlich ist es nicht genau so, aber als vor gut drei Monaten eine Kundin mit dem Wunsch kam, ob wir nicht einen kleineren Culatello machen könnten, nahmen wir die Idee auf und machten ein Muster mit einem Nüssli. Die Schweinsnuss ist eigentlich ein Schnitzelstück vom Schweinsstotzen und besteht aus der runden Nuss, flachen Nuss und Nussschale. Für ein Rohnussschinkli lassen wir die Nuss ganz, da durch die Trocknung das Schinkli kleiner wird. Wir salzen es mit einer Mischung ähnlich der Culatellomischung ein, jedoch mit weniger Salz, aufgrund des kleineren Volumens. Nach der Salzphase von etwa zwei Wochen werden die Schinkli geschwitzt, getrocknet, gepresst und nochmals nachgetrocknet. Das fast fertige Schinkli muss dann noch etwa zwei Wochen im Vakuumsack ruhen, da sich somit der leichte Trockenrand ausgleichen kann und es ein gleichmässig feuchtes Produkt gibt.

Nun ist es fertig unser Rohnussschinkli und perfekt geeignet für Weihnachten zum selber Aufschneiden oder auch als Gschenkli. Im Gegensatz zum Culatello haben wir es zwar in nur etwa sechs Wochen hergestellt, es schmeckt jedoch herrlich mild und fein, passend zu jedem Apéroplättli oder zur Vorspeise vorm Fondue Chinoise.

Gruess ond bisons

Be

ausgestrumpfte Rohnussschinkli

Be mit Rohnussschinkli

Rohnussschinkli im Klimaraum

Rohnussschinkli im Klimaraum

Vorne Rohnussschinkli – hinten Maurus

Maurus mit Rohnussschinkli

halbiertes Rohnussschinkli

Rohnussschinkli halbiert